GuidelineSchweizerische Empfehlungen
Patientinnen mit genitaler Beschneidung:
Schweizerische Empfehlungen für Ärztinnen und Ärzte, Hebammen und Pflegefachkräfte

Aktuelle Studien und Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Patientinnen mit FGM (female genital mutilation) und insbesondere mit Infibulation in der Schweiz nicht immer eine adäquate Behandlung erhalten. Ein Grund dafür ist zweifellos die mangelnde Erfahrung des Gesundheitspersonals mit diesem Thema. Daher ist es unabdingbar geworden, ein Informationsdokument für das Gesundheitspersonal der Schweiz zusammenzustellen, das gleichzeitig offizielle Behandlungsempfehlungen gibt.
Bereits beim ersten Kontakt mit einer von FGM betroff enen Patientin kann das Gesundheitspersonal diese ungewollt stigmatisieren. Hervorgerufen durch Erschrecken, innere Ablehnung und Verurteilung von FGM können Fehlreaktionen entstehen.

Arbeitsgruppenmitglieder, die an der Redaktion der Empfehlungen beteiligt waren:
Amman Claudia, Caritas Schweiz
Cotting Anita, PLANeS
Hanselmann Verena, Bundesamt für Gesundheit
Held Penny, Schweizerischer Hebammenverband
Hohlfeld Patrick, Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
Hollinger Eveline, UNICEF Schweiz
Jäger Fabienne
Kessler-Bodiang Claudia, Schweizerisches Tropeninstitut
Maury-Pasquier Liliane, PLANeS
Schuerch Barbara, IAMANEH Schweiz
Spycher Christa, PLANeS
Thierfelder Clara, Schweizerisches Tropeninstitut
© gynécologie suisse | Version 1.0 | Stand 02.2005