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Typ IV – Sonstige nichtmedizinische Eingriffe

Zu den nichtmedizinischen Eingriffen zählen zum Beispiel: Einstechen, Durchbohren (Piercing), Einschneiden, Ausschaben, Ausbrennen oder Verätzen und Dehnen.

Insbesondere das Piercing wird oft als harmlos angesehen. Wikipedia bietet dazu einige Fakten an.

Es soll in Partykreisen Mode sein, wodkagetränkte Tampons in die Vagina einzuführen, um schneller alkoholisiert zu werden. Das hat aber schwere Verätzungen zur Folge.

 

Der Typ IV ist inzwischen auch in Deutschland ein selbstverständliches Angebot. Zunehmend lassen sich Frauen an ihren Genitalien beschneiden. Siehe Expertengespräch zur Genitalchirurgie mit Prof. Dr. Stefan Gress. In den USA hat Jaha Dukureh, geboren in Gambia, die “Petition Ban Cosmetic Labiaplasty (a form of FGM) for Girls under 18 in the U.S.” gestartet. Die Bilder von “geglückten” Operationen lassen uns schaudern.

So entsteht ein sogenannter Schönheitsmarkt um das weibliche Geschlecht in Europa und den USA, während FGC vor allem in den afrikanischen und arabischen Ländern gegeißelt wird.