Bundesärztekammer fordert weltweite Ächtung von Genitalverstümmelung

Für die weltweite Ächtung der Genitalverstümmelung hat sich die Bundesärztekammer (BÄK) ausgesprochen.

Die BÄK weist in ihrer Stellungnahme darauf hin, dass die Genitalverstümmelung ein Straftatbestand sei und mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden könne. Eine eventuelle Einwilligung der Patientin in den Eingriff entfalte keine rechtfertigende Wirkung, denn die Tat verstoße trotz der Einwilligung gegen die „guten Sitten“ (Paragraf 228 Strafgesetzbuch). Vor allem Eltern drohten im Zusammenhang mit dem Eingriff je nach Tatbeitrag erhebliche strafrechtliche Konsequenzen, warnt die BÄK.  Weiterlesen: ÄrzteZeitung