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Saudi-Arabien: 20% der Frauen sind beschnitten

Untersucht: 963 Frauen zwischen 17 und 75 Jahren

Untersuchungszeitraum: Dezember 2016 bis August 2017

Anzahl Prozent
Untersucht Frauen zwischen 17 und 75 Jahren 963
Mit FGM/C 175 18,2 %
Typ I und II 37 21,1 %
Typ III 11 6,3 %
Typ IV 46 26,3 %
Unkenntnis über eigenen Typ 81 46,3 %
Kenntnisse über FGM/C 89,6 %
Keine Kenntnisse über FGM/C 2,3 %
Nationalität Saudi 79,1 %
Religion Islam 100,0 %
Singles 48,1 %
Mit Universitätsstudium 58,6 %

 

Studie Results In a convenience sample of 963 women aged 18 to 75 years, 175 (18.2%) had undergone FGM/C. Compared with women without FGM/C, women with FGM/C were older, married, non-Saudi and had a lower monthly income. Thirty-seven (21.1%) women had had FGM/C with some cutting of body parts (type I or II), 11 (6.3%) with suturing (type III), 46 (26.3%) with no cutting of body parts (type IV) and 81 (46.3%) did not know their type of FGM/C. There was also a significant association between nationality and age at which FGM/C was performed, with Saudi women undergoing the procedure earlier than Egyptian, Somali, Yemeni and Sudanese women.

During the 7 month recruitment period, 1000 women attending the clinics were approached regarding participation in the study, of which 963 (96.3%) consented. As seen in table 1, the women’s average age was 28.9 (range 18 to 75) years, the majority (79.1%) were Saudi, and all were Muslims. Close to half were single (48.1%), 58.6% had some university education or had completed a university degree. Slightly less than half (42.0%) of the women were current students, while about a third (28.5%) were employed, full- or part-time. Close to one in five women (18.2%) self-reported having FGM/C, while 3.3% did not know. Most of the women in this sample had heard of FGM/C (89.6%), but 2.3% were unsure.

Komplette Studie weiterlesen: British Medical Journal

 

Ägypten: Hört auf, eure Töchter auf die Schlachtbank zu führen

 

 

 

Afrikakarte: Verbreitung nach Typen

Wichtig ist zu wissen, in welchen Ländern welche Typen Anwendung finden.

Quelle: Genitale Beschneidung / genitale Verstümmelung bei Mädchen und Frauen – Eine Informationsschrift für Fachkräfte und Interessierte zur Unterstützung von betroffenen Frauen und Mädchen in Nordrhein-Westfalen, Integrationsbeauftragter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen

Statistiken

Dunkelzifferstatistik zu weiblicher Genitalverstümmelung in Deutschland

Prävalenzraten in den Herkunftsländern / betroffene und gefährdete Mädchen und Frauen von TERRE DES FEMMES

Download als PDF: Statistik_2020

Download als PDF: Statistik_2019

Download als PDF: Statistik 2018

Download als PDF: Statistik 2017


Herkunftsländer – / Prävalenzraten in Prozent – jeweils im PDF-Format – Wir erstellen Grafiken zur freien Verfügung. Anregungen sind willkommen!
Karte Herkunftsländer Afrika 2020
Karte Herkunftsländer Asien 2020Karte gefährdete Mädchen NRW Afrika 2020
Karte gefährdete Mädchen NRW Asien 2020Karte betroffene Frauen NRW Afrika 2020
Karte betroffene Frauen NRW Asien 2020Grafik: FRIEDENSBAND / Quelle: Dunkelzifferstatistik zu weiblicher Genitalverstümmelung in Deutschland von TERRE DES FEMMES Juni 2020

Herkunftsländer – Afrika / Verteilung nach Typen

Quelle: Genitale Beschneidung / genitale Verstümmelung bei Mädchen und Frauen – Eine Informationsschrift für Fachkräfte und Interessierte zur Unterstützung von betroffenen Frauen und Mädchen in Nordrhein-Westfalen, Integrationsbeauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen

Herkunftsländer Afrika nach Typen


A statistical overview and exploration of the dynamics of change – UNICEF

194 Seiten- englisch – Statistiken und Hintergründe

Download als PDF: A statistical overview


 Verteilung der Asylbewerber in Deutschland nach Geschlecht innerhalb verschiedener Altersgruppen im Jahr 2017 – Webseite statista

Grafik – interessant zu sehen, dass im gefährdeten Alter bis 11 Jahre der Anteil der Mädchen bei 48 Prozent liegt, was natürlich für alle Flüchtlinge – nicht nur aus Prävalenzländern gilt.


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Fachinformationen für den Flüchtlingsbereich

Weibliche Genitalverstümmelung im Flüchtlingskontext
– Herausforderungen und Handlungsempfehlungen
Plan International
Mai 2019 – 48 Seiten
PDF-Download – Größe: 1,83 MB
Sehr umfangreiche und empfehlenswerte Dokumentation
 
Intervention bei weiblicher Genitalverstümmelung
– Anlage zur Arbeitsrichtlinie zum Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII
Handlungsempfehlung der Hamburger Jugendämter
Januar 2013 – 19 Seiten
PDF-Download –  Größe: 264 K
Diese Fachinformation soll den Fachkräften des Allgemeinen Sozialen Dienstes einen Einblick in die spezielle Thematik geben, sensibilisieren und eine erhöhte Sicherheit im Handeln zum Schutz von bedrohten Mädchen und jungen Frauen vermitteln.
Intervention und Unterstützung bei Weiblicher Genitalverstümmelung
– Möglichkeiten interdisziplinärer Fallzusammenarbeit
Fachveröffentlichung des überbehördlichen “Hamburger Runden Tisches gegen Genitalverstümmelung”
Herausgeber: Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Hamburg
32 Seiten
PDF-Download – Größe: 1 mb
Auch die zweite Grundinformation ist für Sie wichtig. Sie enthält als Themenschwerpunkte Handlungsoptionen bei Verdachtsfällen / Gefährdungssituationen und Unterstützungsmöglichkeiten nach vollzogener weiblicher Genitalbeschneidung.
 
Weibliche Genitale Beschneidung – Umgang mit Betroffenen und Prävention
Empfehlungen für Angehörige des Gesundheitswesens und weitere potentiell involierte Berufsgruppen
Dr. med. Christoph Zerm, AG Frauengesundheit in der Entwicklungszusammenarbeit Tropengynäkologie e.V., Sektion der DGGG (Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe)
2007 – 35 Seiten
PDF-Download – Größe: 933 k
Dr. med. Christoph Zerm hat wie wenige andere Gynäkologen Erfahrungen im In- und Ausland gesammelt und gibt hier eine gut verständliche Zusammenfassung seines Wissens weiter. Das ist eine wichtige Grundlage für medizinisches Personal aller Bereiche.
Eine empirische Studie zu weiblicher Genitalverstümmelung in Deutschland – Daten – Zusammenhänge – Perspektiven,
INTEGRA / RAMBOLL,
Januar 2017 – 112 SeitenPDF-Download – Größe  9,2 mB
Trauma-Ambulanzen

in Nordrhein / Bereich des LVR (Raum Aachen, Bonn, Köln, Düsseldorf, Duisburg, Essen)

in Westfalen / Bereich des LWL (Raum Bielefeld, Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen, Münster und Soest)

 

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Allgemein

Hamburger EmpfehlungenIntervention bei weiblicher Genitalverstümmelung – Anlage zur Arbeitsrichtlinie zum Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII – Januar 2013 – 19 Seiten –  Diese Hamburg Handlungsempfehlung der bezirklichen Jugendämter bezieht sich auf die Arbeit mit Mädchen, die von weiblicher Genitalverstümmelung als besonders schwerer Form der Körperverletzung bedroht sind. Sie soll den Fachkräften des Allgemeinen Sozialen Dienstes einen Einblick in die spezielle Thematik geben, sensibilisieren und eine erhöhte Sicherheit im Handeln zum Schutz von bedrohten Mädchen und jungen Frauen vermitteln.


Fachinformationen für das Jugendamt

Es gibt nicht viele Grundinformationen, die speziell dem Jugendamtsbereich zuzuschreiben sind. In Hamburg gibt es gleich zwei Handlungsempfehlungen, die für Sie wichtig sind:

Die erste Fachinformation soll den Fachkräften des Allgemeinen Sozialen Dienstes einen Einblick in die spezielle Thematik geben, sensibilisieren und eine erhöhte Sicherheit im Handeln zum Schutz von bedrohten Mädchen und jungen Frauen vermitteln.

Intervention bei weiblicher Genitalverstümmelung – Anlage zur Arbeitsrichtlinie zum Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII – Januar 2013 – 19 Seiten PDF-Download –  Größe: 264 k

Auch die zweite Grundinformation ist für Sie wichtig. Sie enthält als Themenschwerpunkte Handlungsoptionen bei Verdachtsfällen / Gefährdungssituationen und Unterstützungsmöglichkeiten nach vollzogener weiblicher Genitalbeschneidung.

Intervention und Unterstützung bei Weiblicher Genitalverstümmelung – Möglichkeiten interdisziplinärer Fallzusammenarbeit – Fachveröffentlichung des überbehördlichen “Hamburger Runden Tisches gegen Genitalverstümmelung” – Herausgeber: Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Hamburg – 32 Seiten – PDF-Download – Größe: 1 mb

Eine empirische Studie zu weiblicher Genitalverstümmelung in Deutschland – Daten – Zusammenhänge – Perspektiven, INTEGRA / RAMBOLL, Januar 2017

112 Seiten

PDF-Download – Größe  9,2 mB

Umfrangreiche Hintergrundinformationen und -statistiken von UNICEF

A statistical overview and exploration of the dynamics of change – Ist sehr umfangreich, gibt Ihnen aber die Detailkenntnisse, die vielleicht für Ihre Arbeit wichtig sind, beispielsweise in welchen Destrikten in einem Herkunftsland wie stark beschnitten wird. – 194 Seiten – Englisch – PDF-Download – Größe: 10.422 k

Eine gute aktuelle Zusammenfassung – eine gute Grundlage und schön gestaltet

Bacholor-Arbeit von Kira von Hofe, Projektbetreuung: Prof.in Silke Juchter, Prof. Wolfgang Sasse; Praktischer Teil der Bachelor-Arbeit, Fachbereich Konzeption und Entwurf; Muthesius Kunsthochschule Kiel, Sommersemester 2017 –  31 Seiten –  PDF-Download – Größe – 7,07 mB

 

 

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Fachinformationen für den Gesundheitsbereich

Weibliche Genitale Beschneidung – Umgang mit Betroffenen und Prävention
Empfehlungen für Angehörige des Gesundheitswesens und weitere potentiell involierte Berufsgruppen
Dr. med. Christoph Zerm, AG Frauengesundheit in der Entwicklungszusammenarbeit Tropengynäkologie e.V., Sektion der DGGG (Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe)2007 – 35 SeitenPDF-Download – Größe: 933 kDr. med. Christoph Zerm hat wie wenige andere Gynäkologen Erfahrungen im In- und Ausland gesammelt und gibt hier eine gut verständliche Zusammenfassung seines Wissens weiter. Das ist eine wichtige Grundlage für medizinisches Personal aller Bereiche.
Leitfaden für medizinische Fachkräfte – Weibliche Genitalbeschneidung
Medizinische Versorgung und Prävention im Gesundheitsbereichstop mutilation e.V., Düsseldorf20 SeitenPDF-Download – Größe 3.094 kVorworte von Ministerin Barbara Steffens, Rudolf Henke, Jawahir CumarBeiträge von Dr. med. Christoph Zerm, Priv.-Doz. Dr. med. Dan mon O‘Dey
Empfehlungen zum Umgang mit Patientinnen nach Weiblicher Genitalbeschneidung/Genitalverstümmelung (Female Genital Cutting/Mutilation, FGC/FGM)
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.

PDF-Download – Größe 60 k

 

 
Genitalverstümmelung an Mädchen und Frauen
– Hintergründe und Hilfestellung für professionell Pflegende.
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) e.V.2008 – 33 SeitenPDF-Download -Größe: 642 k Autorinnen:
Dr. Andrea Kuckert, Amsterdam School of Health Professions
Angelina Sagawe, Hebammenschule Kiel
Andrea Weskamm, DBfK–Bundesverband Berlin
Prof. Dr. Andrea Zielke-Nadkarni, Fachhochschule Münster, Fachbereich Pflege
Patieninnen mit genitaler Beschneidung:
Schweizerische Empfehlungen für Ärztinnen und Ärzte, Hebammen und Pflegefachkräfte
Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe2005 – 15 Seiten PDF-Download -Größe: 72 kEine sehr knappe, informative Darstellung.
Stellungnahme – Welcher Unterschied besteht zwischen weiblicher und männlicher Beschneidung?

Dr. med. Christoph Zerm

3 Seiten 

PDF-Download – Größe 89 k

Dr. med. Zerm schafft Klarheit mit einer medizinische genauen Beschreibung von männlicher und weiblicher Genitalbeschneidung, mit dem entwicklungsgeschichtlichen Vergleich der Geschlechtsorgane von Mann und Frau und der Bedeutung hat die Beschneidung für den Mann, welche für die Frau (unabhängig von soziokulturellen Bezüge)

Eine empirische Studie zu weiblicher Genitalverstümmelung in Deutschland – Daten – Zusammenhänge – Perspektiven, INTEGRA / RAMBOLL, Januar 2017

112 Seiten

PDF-Download – Größe  9,2 mB

“Gynäkologische Versorgungssituation und -bedarfe von gewaltbetroffenen Schwangeren und Müttern mit Flüchtlingsgeschichte”

Journal Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 40/2017, Seite 42 – 51

Artikel

PDF-Download

Infobroschüren Düsseldorfer Hebammen für geflüchtete Frauen und ihre Familien

2017 – 20 Seiten

Arabisch: Infobroschuere-Refugees-Pregnant-ARAB_X3

Deutsch: Infobroschuere-Refugees-Pregnant-DE_X3

Englisch: Infobroschuere-Refugees-Pregnant-EN_X3

Farsi/Persisch: Infobroschuere-Refugees-Pregnant-FARSI_X3

 

 

 

Ihre Anregungen sind uns wichtig

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O-Ton: Beschneidung in Kenia

Eine ehemalige Beschneiderin erklärt im Film “Der Tag, den ich nie vergessen werde”:

“Wir schneiden die Klitoris und die großen und kleinen Schamlippen ab, von der Klitoris nur das vordere Ende nicht bis zur Wurzel, denn dann würde man eine Vene beschädigen und das würde zu stark bluten. Nach dem Schnitt zieht man die Haut wieder zusammen, damit alles schön glatt aussieht. Dann nimmt man ein Nadel näht die Wunde zu und zieht den Faden von der einen zur anderen Seite viermal durch.”

Statistik Asyl nach Alter in Deutschland

Asylbewerberinnen nach Staatsangehörigkeit und Alter in Deutschland

 Letzte Aktualisierung: 23.12.16

Quelle der Daten: Eurostat (Statistische Amt der Europäischen Union)

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