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Europa

Österreich: Förderaufruf für Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen im Kontext von Integration

ÖIF-Förderaufruf für Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen im Kontext von Integration
Projektvorschläge mit den Schwerpunkten Beratung, Prävention und Aufklärung können bis 18. März 2019 eingereicht werden

Wien (OTS) – Für Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen im Kontext von Integration und insbesondere auch gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM) startet der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) einen Sonderaufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen. Gefördert werden Projekte zur Beratung und Prävention, welche Frauen und Mädchen zugutekommen, die von Gewalt im Kontext von Integration oder weiblicher Genitalverstümmelung betroffen oder gefährdet sind. Insbesondere werden Projekte gefördert, die Frauen in ihrer Selbstbestimmung stärken und Männern klar vermitteln, dass Gewalt gegen Frauen in Österreich nicht toleriert wird und strafrechtliche Konsequenzen hat. Einreichungen sind ab sofort bis 18. März 2019 möglich; vergeben werden Mittel für Projekte in ganz Österreich, die im Zeitraum vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2021 umgesetzt werden.

Weiterlesen: Pressemitteilung des Österreichischen Integrationsfonds

Engagement

Hertha BSC kooperiert mit Berliner Hebammen

BERLIN. Der Fußball-Erstligist Hertha BSC und der Berliner Hebammenverband kooperieren künftig. Hertha BSC stelle dafür zunächst 10.000 Euro zur Verfügung, die die Hebammen für einen jährlichen Hebammen-Fachtag nutzen wollen.

„Der Fachtag ist unser Beitrag, um Themen abseits des Lehrplans zu platzieren und zu vertiefen. In einer kulturell und gesellschaftlich bunten Stadt wie Berlin gehören dazu zum Beispiel die unterschiedlichen möglichen familiären Konstellationen – aber natürlich auch so sensible Themen wie Genitalverstümmelung und Genitalbeschneidung von Frauen oder Intersexualität bei Neugeborenen“, so Susanna Rinne-Wolf, erste Vorsitzende des Hebammenverbandes.

Originalmeldung: Ärztezeitung

Presseerklärung Hertha BSC