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52. Runder Tisch NRW 2.0 am 03.06.2020

Wir möchten Sie herzlich zum zweiten Runden Tisch NRW 2.0 einladen,

am 03. Juni 2020
von 15.00 bis 16.30 Uhr

NEU: Als Sachverständige wird Miriam Koch, Leiterin des Amtes für Migration und Integration Düsseldorf, aus ihrer Arbeit und der Situation in Düsseldorf berichten.

Die Zugangsdaten gehen Ihnen automatisch mit der Bestätigungsmail zu. Wir werden Ihnen zusätzlich einen Tag vorher die Zugangsdaten zusenden. Dann erhalten Sie auch die Tischvorlage für die Sitzung.

Kennenlern- und Übungsrunde ab 14.30 Uhr
Wer möchte ist herzlich eingeladen, sich bereits ab 14.30 Uhr zuzuschalten, um das Ungewohnte einzuüben und das ein oder andere Gespräch zu führen. Das hat sich beim letzten Mal bewährt.

 

Abfrageergebnisse

In das Anmeldungsformular haben wir wieder einige Fragen eingebaut, die uns weiterhelfen, den Runden Tisch zu gestalten. Abfrageergebnisse.

 

Ablauf des 52. Runden Tisches

Top 1 – Begrüßung

Top 2 – Vorstellungsrunde

Bei 60 Anmeldungen können wir leider keine Vorstellungsrunde durchführen. Daher stellen wir die Liste der Teilnehmer*innen zur Verfügung. Teilnehmerliste 02.06.20

Top 3 – Schwerpunkte

1. Situation der Flüchtlingsfrauen in Unterkünften
In den vielen Meldungen über die Situation von Flüchtlingen in Unterkünften wird deutlich, dass hier Handlungsbedarf ist. Was muss getan werden, insbesondere für die Mädchen und Frauen? Wir haben hier dazu unter News Informationen gesammelt.

2. Beratungs- und Begleitmöglichkeiten bei wichtigen Terminen
Beim letzten Treffen blieben Fragen offen, z.B. die Begleitung von Frauen bei Krankenhausaufenthalten. Wir werden versuchen, diese Fragen zu klären.

3. Internetplattform für Arbeitsgruppen des Runden Tisches NRW
Das Organisationsteam des Runden Tisches hat sich ein Fleißkärtchen verdient. Wir haben begonnen, das Programm “Slack” einzurichten, damit viele der Fragen, die in unseren Sitzungen nicht geklärt werden können oder zwischen den Sitzungen auftauchen, bearbeitet werden können. Es ist aber noch zu früh, die Plattform freizugeben. Wir sind für jede Unterstützung von Expert*innen dankbar, die mit dem Programm schon länger arbeiten. Maren Broers vom Organisationsteam wird den aktuellen Stand vorstellen.

 

Top 4 – Nächster Runde Tisch NRW

Am Ende werden wir verschiedene Möglichkeiten gemeinsam klären:

Abfrage 1: 

Angenommen das nächste Treffen kann wieder normal ablaufen, sollen wir uns

  1. viermal im Jahr persönlich wie früher treffen 
  2. zweimal im Jahr persönlich und zweimal virtuell treffen
  3. einmal im Jahr persönlich und dreimal virtuell treffen

 

Abfrage 2: 

Die Treffen hatten vor Corona 2,5 Stunden gedauert. Sollte es möglich sein, sich persönlich wieder zu treffen, würden wir zu diesem Zeitmodell zurückkehren. Welche Zeitdauer sollten wir wählen, wenn wir uns das nächste Mal wieder virtuell treffen müssen:

  1. 1,5 Stunden wie jetzt
  2. 2 Stunden
  3. 2,5 Stunden

 

Abfrage 3: 

Welcher Termin für den nächsten Runden Tisch wäre für Sie günstig:

  1. 19.08.20
  2. 26.08.20
  3. 02.09.20

 

Abfrage 4: 

Themenvorschläge für den nächsten Runden Tisch ergeben sich aus der aktuellen Sitzung und werden aktuelle am Ende eingespielt.

 

Die Einladung komplett

 

Die Gesprächsrunde danach
Während des letzten Runden Tisches wurde deutlich, dass am Ende noch Redebedarf bestand. Aus Versehen wurde von uns das Meeting komplett beendet. Das wird nun nicht mehr vorkommen. Sie haben die Möglichkeit, Themen weiter zu besprechen, auch der Chat bleibt geöffnet.

Engagement

Protest gegen Unterbringung von Flüchtlingen

Der Flüchtlingsrat NRW hat dazu einen Appell veröffentlicht:

Appell des Flüchtlingsrates NRW

 

Offener Brief an die Minister Laumann und Dr. Stamp.

In der Landeserstaufnahmeeinrichtung (EAE) in Köln-Bayenthal herrschen unhaltbare Zustände, die das Leben der Geflüchteten in Gefahr bringen und sie in menschenunwürdiger Weise der Bedrohung durch das Corona-Virus aussetzen.
Immer wieder schildern uns ratsuchende Frauen*, dass sie zum Teil schon seit Monaten in einer Containerunterkunft ausharren, die eigentlich nur für einen kurzen Aufenthalt vorgesehen ist. In dieser Unterkunft leben etwa 800 Menschen in unerträglicher Enge und Nähe zueinander.

Zum Offenen Brief

Kölner Express, 13.05.2020: Corona-Chaos im Flüchtlingsheim?

Kölner Express, 18.05.2020: Aktivisten fordern Evakuierung

 

Im Landtag NRW ist dieses Thema angekommen:

Kleine Anfrage der SPD – Drucksache 17/9273 vom 06.05.2020

Antrag Bündnis 90/Die Grünen – Drucksache 17/9344 vom 19.05.2020

 

E-Mail-Aktion

In den Landeserstaufnahmeeinrichtungen leben die Bewohner*innen auf engstem Raum und haben keine Möglichkeit sich vor einer Ansteckung mit COVID-19 zu schützen. In einigen Unterkünften gibt es bereits Corona-Fälle und die daraus folgenden Quarantänemaßnahmen sind menschenunwürdig. Was uns die Menschen berichten, widerspricht einem verantwortungsvollen Gesundheitsschutz.
Deshalb fordern wir, dass die geflüchteten Menschen endlich dezentral, quarantänegerecht und familiengerecht untergebracht werden.

Aufruf zur E-Mail-Aktion

Deutsche Welle

 

Situation St. Augustin

Was Experten befürchteten, ist in Sankt Augustin eingetreten: eine Corona-Masseninfektion in einem Flüchtlingsheim. Eine Studie zeigt: Die Gefahr für die Bewohner ist mindestens so hoch wie auf Kreuzfahrtschiffen.

Tagesschau, 19.05.2020: Zu eng für Abstandsregeln

 

Situation Euskirchen

Wieder ist es in einer Unterkunft für Flüchtlinge zu einer starken Ausbreitung des Coronavirus gekommen. In St. Augustin bei Bonn wurden 130 Menschen positiv getestet. Bei 170 Bewohnern fielen die Tests negativ aus.

Deutsche Welle, 17.05.2020: Corona-Ausbruch in NRW-Flüchtlingsheim

Länderinformation

Kenia: 12jährige gerettet

Ein 12-jähriges Mädchen in Kenia wurde am Freitag aus der Zwangsheirat mit einem 25-jährigen Mann gerettet. Die Minderjährige, deren Mitgift bereits bezahlt worden war, wurde von Polizisten und Menschenrechtsaktivisten aus dem Haus des Bräutigams gerettet, wo sie bereits mit dem Mann als seiner Braut lebte – der Mann wurde verhaftet. Der Polizeikommandant sagte, dass FGM und Frühheirat in der Region immer noch weit verbreitet seien, insbesondere jetzt, wo die Schulen geschlossen sind. Die Mitgiftverhandlungen und Hochzeiten würden nachts stattfinden, um dem Gesetz zu entgehen. Der Polizeikommandant forderte die Bevölkerung auf, solche rückläufigen Kulturen zu meiden, die die Rechte des Mädchens verletzen: „Kinderehen sind in dieser Gemeinde immer noch sehr verbreitet. Dies sind veraltete Praktiken, die in der Vergangenheit belassen werden sollten. Ich möchte diejenigen, die minderjährige Mädchen heiraten, warnen, dass sie verhaftet und entsprechend behandelt werden. Wir werden in diesem Kampf nicht nachgeben. Ich möchte alle Bewohner auffordern, uns solche Fälle unverzüglich zu melden, um Maßnahmen zu ergreifen “, sagte der Kommandant und fügte hinzu, dass Kinderehen den Mädchen die Möglichkeit verweigern, ihre Ausbildung abzuschließen und ihr Leben in vollen Zügen zu leben.
Kenia News

Folgen

Berlin: Mehr Fälle von Mädchenbeschneidung in Krankenhäusern

Immer mehr Mädchen und Frauen werden wegen Genitalverstümmelungen in Berliner Krankenhäusern behandelt. Von 2018 bis September 2019 wurde in 176 Fällen von Krankenhäusern eine Genitalverstümmelung als Hauptdiagnose festgestellt, wie der Senat auf eine AfD-Anfrage antwortete, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Im Jahr 2016 gab es nur zwölf entsprechende Diagnosen bei Frauen, 2017 waren es sechs. Das letzte Quartal 2019 wurde noch nicht ausgewertet. Auch mögliche Behandlungen in Arztpraxen sind in den Zahlen nicht enthalten.

Tagesspiegel

Länderinformation

Ägypten: Beschneidungen nehmen kaum ab

Ungefähr 92 Prozent der verheirateten Frauen zwischen 15 und 49 Jahren wurden in Ägypten beschnitten. Amel Fahmy ist Direktorin eines Forschungszentrums, das sich gegen die Beschneidung von Frauen einsetzt. Sie sagt, dass die Zahl der Beschneidungen unter jüngeren Generationen insbesondere in städtischen Gebieten abnimmt, der Rückgang jedoch so gering ist, dass er kaum einen Unterschied macht.

Oneworld.nl Übersetzung: Günter Haverkamp

Runder Tisch NRW

Treffen am 03.06.2020 wird verschoben

Leider müssen wir das geplante Treffen des Runden Tisches NRW am 03.06.2020 wegen Corona verschieben. Wir werden statt dessen im Mai einen virtuellen Runden Tisch NRW ansetzen.

Engagement

Fortbildungsveranstaltung am 26.06.2020 wird verschoben

Die Ärztekammer Nordrhein plante zusammen mit dem Institut für Qualität im Gesundheitswesen Nordrhein (IQN) eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema weibliche Beschneidung mit namhaften Referent*innen. Die Veranstaltung wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Corona

Webmeeting “Virtuelles Arbeiten”

Wir entwickeln uns immer stärker zu einem Vorreiter für virtuelles Arbeiten. Uns bleibt ja auch nichts anderes übrig, wenn wir unsere Aufgaben wahrnehmen wollen. Unser Vorteil ist, dass wir schon vor drei Jahren begonnen haben Webinare zu geben. Heute haben wir mit anderen Interessierten unser Wissen geteilt und gemeinsam in einem Webmeeting darüber nachgedacht, wie diese Techniken eingesetzt werden können. Das wollen wir fortsetzen.

Runder Tisch NRW

51. Runder Tisch NRW

Corona hat zu vielen Absagen geführt. Vor allem die vielen Teilnehmer*innen aus den medizinischen Berufen hatten plötzlich andere Probleme. Deswegen haben wir das Treffen am 4.3.2020 ausfallen lassen müssen. Und nun müssen wir auch unser Treffen am 3.6.2020 absagen.

Wir vermuten, dass wir uns eine längere Zeit darauf einrichten müssen, dass die gewohnten persönlichen Treffen nicht möglich sind. Entsprechend wollen wir unsere Treffen ins Internet verlegen. Dabei profitieren wir davon, dass wir bereits seit mehr als zwei Jahren Webinare durchführen, also mit dem Webmeeting-Programm ZOOM vertraut sind.

Zum ersten Mal wagten wir uns also an eine Webkonferenz. Beeindruckend, dass 48 Aktive dabei sein wollten. Es hat zwar technische Pannen gegeben wie bei jedem Probelauf. So konnten nur 31 teilnehmen.

Mit diesen Erfahrungen machen wir jetzt weiter. Danke an das Organisationsteam, das so viel Energie in diese Zoom-Konferenz gesteckt haben.

 

Appell Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge NRW

Länderinformation

Sudan: Veränderungen zeichnen sich ab

Jüngste Statistiken belegen eine hohe Prävalenz von 87 % bei Frauen im gebärfähigen Alter von 15 bis 49 Jahren und von 31% bei jungen Mädchen (<15 Jahre). In der Praxis habe sich viel verändert:
1. die Verschiebung vom, im Sudan weit verbreiteten, Typ-III zum Typ-I
2. der Anstieg des Beschneidungsalters
3. mehr als 50 % der Bescheidungen wurden von medizinischen Fachkräften durchgeführt

BMC Women’s Health