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Physische Spätfolgen

Eine Beschneidung kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Die Lebensqualität der betroffenen Frauen wird stark eingeschränkt. Folgende Begleiterscheinungen können nach einer Beschneidung auftreten:

Das Wasserlassen verursacht große Beschwerden, da der Urin nicht richtig abfließen kann. Dieser wird Sammelbecken für Bakterien, die wiederkehrende Harnwegsinfekte und Blasenentzündungen verursachen. Unbehandelt können diese Komplikationen zu einer Nierenbeckenentzündung, zum Nierenversagen oder zu einer Blutvergiftung führen.

Immer wiederkehrende Entzündungen und Infektionen bewirken die Entstehung von Zysten und Abszessen. Die Infektionen können bis zur Gebärmutter aufsteigen und dort zu einer Entzündung der Gebärmutterschleimhaut oder zur Entzündung von Eileiter und Eierstock führen, die unbehandelt die Unfruchtbarkeit zur Folge haben. Zusätzlich treten Fistelbildungen auf, die eine Inkontinenz bewirken.

Das stetige Leiden unter starken Schmerzen führt zu einer Schonhaltung, die Fehlstellungen und damit orthopädische Probleme bewirken kann.