Interview mit der Hebamme Ursula Walch: Wie viele FGM-Betroffene gibt es in Österreich?

Man schätzt zwischen 8000 und 18000. Hauptsächlich ist Wien betroffen. Es gibt auch eine eigene FGM-Ambulanz im Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital. Natürlich ist es schwerstens verboten, hier Mädchen zu beschneiden – doch es gibt ein paar Ärzte in Wien, die es gegen viel Geld machen. Wir wissen nicht, welche. Die Familien reisen aber sonst in ihre Heimatländer, lassen es dort durchführen und kommen mit dem beschnittenen Mädchen zurück. Um das zu verhindern, kann man nur mit der Familie arbeiten, mit ihnen reden und sie sensibilisieren. Wenn man das schafft, ist bereits viel getan. Weiterlesen Wienerin