Die Weltgesundheitsorganisation unterscheidet vier Typen der Beschneidung

Typ I – Sunna

Zu Typ I gehört alles, was mit der Klitoris zu tun hat. Das heißt, dass entweder ein Teil oder die gesamte Klitoris samt Vorhaut entfernt wurde.

In der Fachsprache wird dieser Typ als “Klitordektomie” bezeichnet.

Typ II – Exzision

Der Typ II beinhaltet die Entfernung der Klitoris sowie die teilweise oder vollständige Entfernung der kleinen Schamlippen.

Typ III – Infibulation

Der Typ III umfasst die Entfernung eines Teils oder der gesamten äußeren Genitalien (Klitoris, kleine Schamlippen, innere Anteile der großen Schamlippen) und der weitgehende Verschluss der Vaginalöffnung

Typ IV – Nichtmedizinische Eingriffe

Dazu zählen zum Beispiel: Einstechen, Durchbohren (Piercing), Einschneiden, Ausschaben, Ausbrennen oder Verätzen und Dehnen der weiblichen Genitalien.

Es soll in Partykreisen Mode sein, wodkagetränkte Tampons in die Vagina einzuführen, um schneller alkoholisiert zu werden. Das hat schwere Verätzungen zur Folge.

Der Typ IV ist inzwischen auch in Deutschland ein selbstverständliches Angebot. Zunehmend lassen sich Frauen an ihren Genitalien beschneiden.

So entsteht ein sogenannter Schönheitsmarkt um das weibliche Geschlecht in Europa und den USA, während FGC vor allem in den afrikanischen und arabischen Ländern gegeißelt wird.