In Trier zeichnet sich auf der Basis einer Initiative der städtischen Frauenbeauftragten Angelika Winter nun erstmals die Entstehung eines konkreten Hilfsnetzwerks ab.

Bereits seit 2003 findet am 6. Februar der „Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung“ statt, um auf diese Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen. An diesem Tag trafen sich in Trier 29 Expertinnen und ein Experte aus Einrichtungen der Frauen-, Jugend- und Flüchtlingsarbeit sowie des Kinderschutzes zu der Tagung „Weibliche Genitalbeschneidung – was geht mich das an?“, um ein Netzwerk mit Hilfsangeboten auf den Weg zu bringen. Zwei Drittel der Teilnehmer wollen sich in die Weiterführung einbringen. Ein erstes Treffen wurde schon vereinbart. Über die persönliche Betroffenheit hinaus habe sich, so Winter in einer ersten Bilanz, bei dem Treffen die Erkenntnis durchgesetzt, dass vor Ort einiges bewegt werden könne.

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