Ungarn: Istanbul-Konvention wird nicht ratifiziert 

Die Istanbul-Konvention wurde von Ungarn 2014 unterzeichnet. Jetzt aber hat das ungarische Parlament die Ratifizierung der Konvention verweigert, weil sie „destruktive Geschlechterideologien“ und „illegale Migration“ fördere. Die Istanbul-Konvention ist das erste rechtsverbindliche Instrument zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und ein Meilenstein in der Geschichte des Schutzes der Frauenrechte. Es sieht unter anderem die Kriminalisierung von Missbräuchen wie FGM/C, Vergewaltigung in der Ehe und Zwangsheirat vor.

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