Urteil: Fluchtgrund – Erfordernis des Umzugs in die Stadt vs. fehlende staatliche Kontrolle

Die Gerichte sind nicht verpflichtet, sich mit jedem Vorbringen der Beteiligten in der Begründung der Entscheidung ausdrücklich zu befassen. Vielmehr müssen für die Annahme eines Gehörsverstoßes im Einzelfall besondere Umstände deutlich ergeben, dass tatsächliches Vorbringen eines Beteiligten entweder überhaupt nicht zur Kenntnis genommen oder doch bei der Entscheidung nicht erwogen worden ist (BVerfG BeckRS 2015, 55650).  (redaktioneller Leitsatz)
Normenkette:
AsylG § 78 Abs. 3 Nr. 3, Abs. 4 Satz 4
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