Rekonstruktion bei FGM_C

Weibliche Genitalbeschneidung lässt Frauen und Mädchen in einer Form leiden, die wir uns nur schwer vorstellen können. Die Menstruation ist für sie die Hölle, die Geburten höchst gefährlich.

Es sind aber auch die täglichen Einschränkungen, die Mädchenbeschneidung für die Frauen zu einer Tortur machen. Schon das Wasserlassen kann zu einer schweren Belastung führen.

Wenn diesen Frauen nicht nur ein schmerzfreies Leben, sondern sogar eine ausgefüllte Sexualität zurückgegeben werden kann, ist das jede Anstrengung wert!

Arbeitsgruppe „Rekonstruktion möglich machen“

In einer Arbeitsgruppe wollen wir klären:

  • Was können wir dazu beitragen, dass kurzfristig Rekonstruktions-OPs mit PD Dr. O’Dey möglich sind?
  • Wo gibt es eine Klinik, die das Institut von Herrn Dr.- O’Dey dauerhaft aufnimmt?
  • Wie können wir erreichen, dass die sehr anspruchsvollen OP-Methoden von PD Dr. O’Dey ausreichend bezahlt werden?

Rekonstruktion ist möglich!

PD Dr. med. Dan mon O’Dey entwickelte spezifische operative Methoden zur Rekonstruktion des Genitales von Opfern weiblicher Genitalbeschneidung und eines Vaginalkarzinoms, die weltweit Beachtung gefunden haben.

Dr. O’Dey war bis 2024 Chefarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie und Handchirurgie am Luisenhospital in Aachen, das er seit der Gründung im Jahr 2014 leitete. Mehr auf Wikipedia

PD Dr. med. Dan mon O’Dey ist aktuell Geschäftsführender Chefarzt an der

O‘Dey-Clinic: Genital and Body Surgery
SALUTEM OP Privatklinik GmbH
Eppelheimer Str. 8, D-69115 Heidelberg

Email: info@odey-clinic.de

Telefon: +49 6221 405 57 60
Mobil: +49 170-9699700
Webseite: www.odey-clinic.de

Nach wie vor ist Herr PD Dr. Dan mon O’Dey in Deutschland der einzige Chirurg, der Frauen eine vollständige Rekonstruktion ihrer Genitalien gewährleisten kann.

PD Dr. med. Dan mon O’Dey, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie, hatte viele Jahre geforscht und ein eigenes Verfahren entwickelt, das inzwischen weltweit anerkannt wird.

Bis zum Brand 2024 leitete Dr. O’Dey im Luisenhospital Aachen ein Zentrum für Rekonstruktion von Genitalien, in dem die gesetzlich versicherten Frauen behandelt werden konnten. Seitdem hat sich aber keine Klinik gefunden, die ihm eine dauerhafte Wirkungsstelle einrichten konnte. Das liegt an der zu niedrigen Vergütung durch die Krankenkassen.

In einer 4-6 stündigen Operation werden Funktion und Form des äußeren weiblichen Genitals so rekonstruiert, dass für den Laien mit bloßem Auge beinahe kein Unterschied zu einem unversehrten Genital wahrnehmbar ist.

Das ist für Frauen, die eine Genitalbeschneidung erleben mussten ebenso wichtig, wie für die von brutaler Gewalt in Kriegen und auf der Flucht gezeichneten Frauen, deren Genitalien bewusst zerstört wurden. Außerdem sind Frauen nach einem Karzinom angewiesen auf eine vollständige Wiederherstellung. 

Wir wollen den Weg freimachen für ein Kompetenzzentrum für Rekonstruktive Chirurgie weiblicher Genitale in NRW, in dem sowohl Frauen nach FGM_C, nach einem Vaginakarzinom und nach kriegsbedingten Schädigungen behandelt werden. Dies sollte mit einer Lehrtätigkeit für Herrn PD Dr. Dan mon O’Dey verbunden sein.

Es sind oft die kleinen Beträge, die eine Rekonstruktions-OP gefährden können. Wir haben 2018 einen Fonds Rekonstruktion aufgelegt, der die Fahrt- und Hotelkosten bei Rekonstruktions-OPs übernimmt, die durch Dr. O’Dey durchgeführt werden. Das galt für die Zeit, während seiner Tätigkeit in Aachen und weiterhin für Operationen in Heidelberg.

Der Fonds REKONSTRUKTION ist auf Spenden angewiesen:

Bankverbindung:
Kontoinhaber Beratungsstelle stop Mutilation
GLADBACHER BANK AG VON 1922
DE84 3106 0181 5311 3920 01
BIC GENODEM1GLS
Stichwort: Rekonstruktion

Wenn Sie bei Dr. O’Dey eine Rekonstruktions-OP planen und die Fahrt- und Hotelkosten von keiner Stelle übernommen werden, melden Sie bitte vorab die Kostenkalkulation per Mail an

info@kutairi.de

Da eine Privatklinik die geplanten Leistungen im Voraus berechnet und dies die gesetzlichen Krankenkassen nicht akzeptieren, ergibt sich eine schwer überbrückbare Situation.

Alle, die vom Fonds profitieren werden gebeten, zum finanziellen Aufwuchs beizutragen.

Die etwa 200 betroffenen Frauen, die dringend auf eine Rekonstruktions-OP bei Dr. O’Dey warten, leiden, wie uns von ihren Betreuerinnen eindringlich berichtet wird, körperlich und seelisch unter dieser Situation. 

Deswegen haben wir uns entschlossen, den Fonds REKONSTRUKTION dafür zu nutzen, den für die anstehende Operation erforderlichen Betrag vorzulegen und den Fonds nach Bezahlung durch die Krankenkasse entsprechend wieder aufzufüllen.

Wir wollen daher um finanzielle Unterstützung bitten

  • durch eine Spende 
  • durch ein privates kostenloses Darlehen 
  • durch eine Idee für weitere Unterstützung