Hier finden Sie Seminare, Fortbildungen und Veranstaltungen.
Fortbildungen zu FGM_C
Einführung in das Thema weibliche Genitalbeschneidung (FGM/C)
03.02.2026
13:00 – 15:00
Zoom-Meeting
Anmeldung per Mail: yuna@lobby-fuer-maedchen.de
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Die Fachstelle YUNA Rheinland – zur Prävention von und Intervention bei weiblicher Genitalbeschneidung (FGM/C) bietet jeden Monat ein kostenfreies Webinar „Einführung in das Thema weibliche Genitalbeschneidung (FGM/C)“
an. Die Veranstaltung beinhaltet einen Einstieg in die Thematik, mit der Möglichkeit des anschließenden Austauschs und findet über ZOOM statt. Nach der Anmeldung unter yuna@lobby-fuer-maedchen.de erhalten Sie eine Anmeldebestätigung, sofern noch freie Plätze zur Verfügung stehen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
Düsseldorf: Weibliche Genitalbeschneidung – gemeinsam schützen und unterstützen
05.02.2026
09:00 – 16:30
Vor Ort
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Fachtagung zum Thema weibliche Genitalbeschneidung.
Die Themen: Kulturelle, soziale, medizinische, rechtliche und polizeispezifische Einordnung
Wir laden Sie herzlich zu unserer Fachtagung „Weibliche Genitalbeschneidung – gemeinsam schützen und unterstützen“ ein.
Die Fachtagung findet am Donnerstag, 05. Februar 2026 von 09.00 bis 16.00 Uhr im Rahmen des internationalen Tages gegen weibliche Genitalbeschneidung statt.
Veranstaltungsort:
Rathaus der Landeshauptstadt Düsseldorf
Marktplatz 2
40213 Düsseldorf
Die Fachtagung richtet sich an alle relevanten Berufsgruppen, die Kontakt zu betroffenen Frauen, gefährdeten Mädchen und Familien haben. Dazu gehören insbesondere Fachkräfte aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Beratung, Erziehung und Bildung, bei Behörden und der Polizei. Wir möchten sie für das Thema weibliche Genitalbeschneidung sensibilisieren und in ihrer Arbeit unterstützen.
Mit Fachvorträgen und in praxisnahen Workshops werden erfahrene Referent*innen kulturelle, soziale, medizinische, rechtliche und polizeispezifische Aspekte im Umgang mit dem Thema weibliche Genitalbeschneidung vermitteln
Münster: Veranstaltung mit Vortrag
05.02.2026
18:00 – 20:00
Vor Ort
Anmeldung per Mail: gleichstellung@stadt-muenster.de
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In Deutschland leben über 100 000 von FGM/C betroffene Frauen und Mädchen, weitere 17 000 Mädchen gelten als gefährdet. Damit hat das Thema auch in Deutschland eine hohe Bedeutung.
Anlässlich dieses Tages möchten wir über FGM/C und die Bedeutung für Betroffene informieren. Wir möchten über die Auswirkungen berichten und Hilfemöglichkeiten aufzeigen.
Referentinnen:
Khadra Ali Mohamed stammt aus Somalia und ist selbst von FGM/C betroffen. Sie berichtet offen über ihre Erfahrungen und kämpft dafür, Mädchen vor FGM/C zu schützen und betroffenen Frauen Lösungen zu bieten.
Johanna Fischer-Gödde ist Frauenärztin am St. Franziskus-Hospital Münster und betreut betroffene Frauen.
Gemeinsam halten sie seit Jahren Vorträge zu diesem Thema.
Termin: Donnerstag, 5. Februar 2026, 18 – 20 Uhr
Ort: B-Side Münster, Am Mittelhafen 42, 48155 Münster (Wegbeschreibung und Infos zur Barrierefreiheit)
Anmeldung: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Kosten: keine
Veranstalterin: Arbeitsgruppe FGM/C des Arbeitskreises gegen Gewalt an Frauen und Mädchen in Münster c/o Amt für Gleichstellung Stadt Münster gleichstellung@stadt-muenster.de
Nürnberg: Gegen FGM/C: Nur gemeinsam stark
06.02.2026
09:30 – 16:30
Vor Ort
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Nürnberg/München. Am Internationalen Tag gegen FGM/C laden wir am Freitag, 6. Februar 2026, zu einer Informations- und Vernetzungsveranstaltung nach Nürnberg ein. Mehr als 200 Millionen Mädchen und Frauen weltweit sind von weiblicher Genitalbeschneidung betroffen – ein Thema, das auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der Fachtag bietet Fachkräften und Interessierten Raum für Wissen, Austausch und regionale Vernetzung.
📍 Treff Bleiweiß
Hintere Bleiweißstraße 15, 90461 Nürnberg
🕤 9:30 bia16:30 Uhr
👉 Anmeldung und weitere Infos: hier
Eine Veranstaltung von pro familia Nürnberg e. V. und IN VIA Bayern e. V. in Kooperation mit der Stadt Nürnberg sowie dem Bayerischen Beratungs- und Präventionsnetzwerk gegen FGM/C.
Berlin: Filmabend am 06.02.: International Day of Zero Tolerance for FGM_C
06.02.2026
17:00 – 21:00
Vor Ort
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06.02. – International Day of Zero Tolerance for FGM_C (Female Genital Mutilation_Cutting)
Anlässlich des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung_beschneidung (FGM_C) laden wir herzlich zu einem besonderen Salonabend im Familienplanungszentrum BALANCE ein. In einem geschützten und zugleich feierlichen Rahmen möchten wir Raum für Austausch, künstlerische Perspektiven und gemeinsame Reflexion schaffen, um die kontinuierliche Arbeit im Kampf gegen FGM_C zu würdigen.
Im Mittelpunkt des Abends steht die Vorführung des Kurzfilms „Bouge comme une fille“, entwickelt von zwei Filmschaffenden, Leah Meinhof und Anna Graf, der Filmuniversität Babelsberg. Der Film spielt im heutigen Berlin und basiert auf den persönlichen Erfahrungen der langjährigen Aktivistin Fatou Diatta. Einfühlsam thematisiert die Geschichte den Generationenkonflikt zwischen Mutter und Tochter, zwischen Selbstbestimmung und Tradition.
Ergänzt wird die Filmvorführung von einer Podiumsdiskussion mit den Filmschaffenden und den Mitwirkenden der Berliner Koordinierungsstelle gegen FGM_C, die persönliche und aktivistische Perspektiven aus ihrer Arbeit zusammenbringen.
Programm:
Filmvorführung
Podiumsdiskussion
Live Musik
Abendlicher Ausklang mit Buffet und Getränken
Zielgruppen: Communities aus Ländern mit FGM_C, Verwaltung und Politik, Fachkräfte sowie Auszubildende und Studierende aus der medizinischen, sozialen, pädagogischen, psychologischen sowie psychosozialen Arbeit und alle Interessierte
Kosten: Kostenlos, Spenden sind willkommen
Veranstaltungsort: Familienplanungszentrum Berlin- BALANCE, Konrad-Wolf-Str. 12/12A, 13055 Berlin-Lichtenberg
Wiesbaden: Veranstaltung mit Film „Grausames Ritual – beschnittene Mädchen suchen Hilfe in Deutschland“
06.02.2026
17:00
Vor Ort
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Zum Internationalen Aktionstag gegen weibliche Genitalverstümmelung lädt der Wiesbadener Arbeitskreis FGM/C am Freitag, 6. Februar, zu einer öffentlichen Veranstaltung ins Murnau Filmtheater ein.
Um 17:00 Uhr wird dort der Dokumentarfilm des Bayerischen Rundfunks „Grausames Ritual – beschnittene Mädchen suchen Hilfe in Deutschland“ gezeigt. Im Anschluss berichtet San. Rat. Dr. Werner Halfinger über seine Arbeit im Rahmen der Stiftung Safe Mothers und über die Einweihung einer neuen Geburtsstation in Burkina Faso.
Kooperation Wiesbadener Institutionen
Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Arbeitskreis FGM/C, der Landeshauptstadt Wiesbaden, der Kommunalen Frauenbeauftragten und dem Murnau Filmtheater organisiert.
Nach Film und Vortrag besteht die Möglichkeit zum Austausch. Der Eintritt ist frei, Tickets können über die Website des Filmtheaters reserviert werden.
Weltweite Betroffenheit
Nach aktuellen Schätzungen sind weltweit mindestens 230 Millionen Mädchen und Frauen in über 90 Ländern von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen. Weitere vier Millionen gelten als gefährdet. Auch in Deutschland leben rund 50.000 betroffene Mädchen und Frauen, bis zu 10.000 weitere sind bedroht.
FGM/C gilt als schwere Verletzung der Menschenrechte und führt häufig zu lebenslangen körperlichen und psychischen Folgen. Die Veranstaltenden möchten mit dem Aktionstag dazu beitragen, das Thema stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Arbeitskreis für Schutz und Beratung
Der Wiesbadener Arbeitskreis FGM/C wurde am 6. Februar 2023 gegründet. Er verfolgt das Ziel, Mädchen und Frauen in Wiesbaden vor FGM/C zu schützen, Betroffene zu unterstützen und Beratungsangebote sichtbar zu machen. Langfristig soll eine spezialisierte Fachberatungsstelle in Wiesbaden aufgebaut werden.
Hintergrund des Aktionstages
Der Tag gegen Genitalverstümmelung geht auf eine Initiative von Stella Obasanjo aus dem Jahr 2003 zurück. 2012 wurde er von der UN-Menschenrechtskommission als internationaler Gedenk- und Aktionstag anerkannt.
Seitdem wird er jährlich am 6. Februar begangen, um auf das Schicksal betroffener und gefährdeter Mädchen und Frauen aufmerksam zu machen. Die Geschäftsführung des Wiesbadener Arbeitskreises liegt beim Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF) Wiesbaden.
Beratung und weitere Informationen
Wer selbst betroffen ist oder Hinweise auf gefährdete Personen hat, kann sich über das Sekretariat des SkF unter der Telefonnummer 0611 / 952870 an die Fachberatung wenden.
Weitere Informationen zum Thema Gewalt gegen Mädchen und Frauen stehen unter www.wiesbaden-gewaltfrei.de zur Verfügung. Der Flyer zur Versanstaltung steht hier zum Download zur Verfügung.
Rheine: Fachveranstaltung: „Medizinische und kulturelle Aspekte von FGM/C“
12.02.2026
18:00
Vor Ort
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Einladung zur Fachveranstaltung: Weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C)
Die Stadt Rheine und der Arbeitskreis sexualisierte Gewalt an Frauen laden herzlich ein zu einer Einführung in das Thema weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C) mit dem Fachvortrag:
🩺 „Medizinische und kulturelle Aspekte von FGM/C“
🎤 Referentinnen:
• Dr. Johanna Fischer-Gödde, Gynäkologin (Franziskus Hospital Münster)
• Michele Ngo Mong, Sozialpädagogin (Servicestelle Antidiskriminierung Kreis Steinfurt)
Beide Referentinnen bringen langjährige Erfahrung und großes Engagement in der Arbeit mit von FGM/C betroffenen Frauen mit.
Der Arbeitskreis sexualisierte Gewalt an Frauen ist ein neu gegründetes Netzwerk aus Fachfrauen verschiedener Bereiche. Ziel ist es, aufzuklären, zu sensibilisieren und Akteur*innen zu vernetzen, die mit Frauen unterschiedlicher Herkunft arbeiten.
👥 Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an:
Ärztinnen, Hebammen, Fachkräfte im Gesundheitswesen, Sozialarbeiterinnen, Migrantenselbstorganisationen sowie Ehrenamtliche in der Migrantenarbeit.
➡️ Einladung gerne weiterleiten!
📍 Veranstaltungsdaten:
🗓 Donnerstag, 12. Februar 2026
📌 Begegnungszentrum Mitte51, Mittelstraße 51, Rheine
⏰ 18:00 Uhr Ankommen (kleiner Snack)
⏰ 18:30 Uhr offizieller Beginn
✅ Kostenfreie Teilnahme
📄 Fortbildungspunkte (Ärzt*innen) & Zertifizierung (Hebammen) sind beantragt
📄 Teilnahmebescheinigung für andere Berufsgruppen auf Anfrage
📝 Anmeldung bis 09.02.2026:
👉 www.rheine.de/weibliche-genitalverstuemmelung
ℹ️ Weitere Infos zur Veranstaltung, den Referentinnen und zum Arbeitskreis finden Sie auf der Homepage der Stadt Rheine unter Projekte und Förderung.
̈vention
Einführung in das Thema weibliche Genitalbeschneidung (FGM/C)
11.03.2026
15:00 – 17:00
Zoom-Meeting
Anmeldung per Mail: yuna@lobby-fuer-maedchen.de
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Die Fachstelle YUNA Rheinland – zur Prävention von und Intervention bei weiblicher Genitalbeschneidung (FGM/C) bietet jeden Monat ein kostenfreies Webinar „Einführung in das Thema weibliche Genitalbeschneidung (FGM/C)“
an. Die Veranstaltung beinhaltet einen Einstieg in die Thematik, mit der Möglichkeit des anschließenden Austauschs und findet über ZOOM statt. Nach der Anmeldung unter yuna@lobby-fuer-maedchen.de erhalten Sie eine Anmeldebestätigung, sofern noch freie Plätze zur Verfügung stehen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
Fortbildungen für Fachkräfte & Interessierte
07.04.2026
15:00 – 18:00
Online-Meeting
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In Zusammenarbeit mit FGM_C-Expert*innen aus betroffenen Communities bieten wir dreistündige Fortbildungen zum Thema weibliche Genitalverstümmelung_beschneidung an, die bei uns im FPZ oder online stattfinden.
Zielgruppen:
Die Fortbildungen richten sich an alle Interessierte und Fachkräfte aus den Bereichen Gesundheit, Bildung und Soziales.
Inhalte:
Die Schulungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse über Grundlagen von FGM_C zu erwerben und bereits vorhandenes Wissen zu vertiefen. Dabei werden neben Ursachen, Folgen und rechtlichen Konsequenzen von FGM_C auch mögliche Präventionsmaßnahmen in konkreten Gefährdungssituationen besprochen. Anhand von Fallbeispielen werden Ihnen Handlungsmöglichkeiten für die Praxis mitgegeben.
Kosten:
Die Fortbildungen sind für Sie kostenlos.
Ort:
Online über Zoom oder vor Ort im Familienplanungszentrum BALANCE.
Teilnahmebescheinigung:
Alle Teilnehmer*innen erhalten nach der Fortbildung eine Bescheinigung
Medizinische Versorgung von Frauen und Mädchen nach weiblicher Genitalbeschneidung (FGM/C) – Wie kann eine gute Behandlung gelingen?
25.04.2026
10:00 – 13:00
Zoom-Meeting
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Bereits zum zweiten Mal bietet FIM – Frauenrecht ist Menschenrecht in Kooperation mit der Landesärztekammer Hessen ein Live-Webinar an, das sich an alle interessierten Ärzt*innen sowie Hebammen richtet.
Der vollständige Besuch dieser Veranstaltung wird von der Landesärztekammer Hessen mit 4 Fortbildungspunkten anerkannt.
Um die Versorgungslage für Betroffene zu verbessern und ihnen qualifiziert Hilfe leisten zu können, benötigen medizinische Fachkräfte spezifisches Wissen über Folgen und Behandlungsmöglichkeiten von FGM/C und nicht zuletzt Kenntnisse im kultursensiblen Umgang mit betroffenen Frauen, um eine Retraumatisierung zu verhindern.
Die Fortbildung wird vertiefende Einblicke in folgende Schwerpunkte bieten:
– Hintergründe der menschenrechtswidrigen Tradition
– Handlungsempfehlungen für einen kultursensiblen Umgang mit Betroffenen
– Die gynäkologische Versorgung Betroffener
– Möglichkeiten der operativen Rekonstruktion
Wir von FIM werden Einblicke in unsere langjährige Beratungsarbeit geben. Darüber hinaus freuen wir uns auf unsere ärztlichen Referentinnen: Dr. med. Stefanie Adili und Dr. med. Angelika Barth, mit denen wir seit Jahren eng kooperieren, sowie von der FGM-Sprechstunde des Uniklinikums Gießen auf Dr. med. Maryam En-Nosse (oberärztliche Leitung) und Dr. med. Leonie Wohlklang.
