Fortbildungen über Mädchenbeschneidung

Fachtagung: Weibliche Genitalbeschneidung – Kulturelle, medizinische und rechtliche Einordnung

 24.09.2025
 16:00 - 09:00
 Vor Ort
Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL, Lenaustraße 41, 40470 Düsseldorf
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Wir bieten eine interessante Fachtagung für alle relevanten Berufsgruppen an, die Kontakt zu betroffenen Frauen, gefährdeten Mädchen und Familien haben. Die Fachtagung richtet sich insbesondere an Fachkräfte aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Beratung, Erziehung und Bildung, bei Behörden und der Polizei. Ziel ist es, die medizinische Versorgung und Unterstützung
betroffener Frauen sowie die Prävention und den Kinderschutz zu verbessern.
Mit Fachvorträgen und in praxisnahen Workshops werden erfahrene Referent*innen die teilnehmenden Fachkräfte für das Thema weibliche Genitalbeschneidung sensibilisieren, sie informieren und ihnen Handlungsmöglichkeiten vermitteln. Im Fokus werden die Community-basierte Beratungsarbeit, medizinische Aspekte, die rechtliche Einordnung, Rassismus, Umgang mit betroffenen Frauen und Mädchen sowie die Frage „Wie spreche ich das Thema weibliche Genitalbeschneidung an?“ stehen.
Beratungsstelle stop mutilation Deutschland e.V. ist eine der wenigen Fachstellen in Deutschland, die auf das Thema weibliche Genitalbeschneidung spezialisiert sind. Unsere Beratungsstelle leistet Beratung, Begleitung, medizinische Hilfe, Prävention und Kinderschutz. Besondere Kennzeichen sind ihre Betroffenen-zentrierte, kultursensible und Community-basierte Arbeitsweise.

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Weibliche Genitalbeschneidung – ein Thema auch in Niederbayern?

 24.09.2025
 16:30 - 10:00
 Vor Ort
THD - Technische Hochschule Deggendorf, Dieter-Görlitz-Platz 1, 94469 Deggendorf
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EINLADUNG
zum Fachtag in Deggendorf
Weibliche Genitalbeschneidung – ein Thema auch in Niederbayern?
Sensibilisierung und Vernetzung für Fachkräfte und allgemein
Interessierte
Mittwoch, 24. September 2025
10:00 bis 16:30 Uhr
Die teilweise oder vollständige Entfernung der weiblichen Genitalien oder deren Verletzung (weibliche
Genitalbeschneidung, im Englischen Female Genital Mutilation/Cutting, FGM/C) ist ein weltweites Problem.
In Deutschland ist diese Praxis seit 2013 gesetzlich verboten. Um wirksam gegen FGM/C vorzugehen,
braucht man Wissensvermittlung, Enttabuisierung, Kultursensibilisierung und Diskussionsräume.
Der Fachtag am 24.09.2025 in Deggendorf ist eine Informations- und Austauschveranstaltung zur FGM/C
Problemlage und zu Ressourcen in der Region. Ziel des Fachtages ist, Fachkräften mehr allgemeine
Informationen über das Thema aber auch Ressourcen, Strategien, Instrumente und Know-How aus der
Praxis an die Hand zu geben für einen kultursensiblen Umgang mit den Betroffenen.
Schwangerschaftsberatende, Kinderärztinnen und Kinderärzte, Gynäkologinnen und Gynäkologen,
Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen,
Integrations- und Migrationsberatende und andere Fachkräfte und Interessierte, die in Kontakt mit FGM/C
in ihrer Arbeit kommen oder kommen könnten, sind herzlich eingeladen.

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FGM/C – Grundwissen für Ärzt:innen und Hebammen

 01.10.2025
 18:30 - 17:00
 Online-Meeting
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Referentinnen: Dr. med. Charlotte von Saldern (Martin Luther

Krankenhaus, Berlin) & Prof. Dr. med. Nicole Schmidt (Katholische Stiftungshochschule München)

 

Fortbildungspunkte für Ärzt:innen wurden bei der BLAEK beantragt

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