Wer Lust hat, sich an dieser spannenden Arbeit zu beteiligen, ist herzlich eingeladen: info@kutairi.de
Aktuelles zu FGM_C
Deutschland:
Bis zu 20.219 Mädchen bedroht
Aktuell sind laut Berechnungen des Bundesfrauenministeriums über 73.200 Frauen und Mädchen Opfer von FGM. Das sind 10 % mehr als noch vor drei Jahren. Sie stammen vor allem aus Eritrea, Somalia, Ägypten, Indonesien, Irak, Äthiopien und Guinea. Darüber hinaus sind bis zu 20.219 Mädchen in Deutschland von FGM bedroht. MBSFSFJ, 06.02.2024
Bundestag:
Experten berichten über Folgen weiblicher Genitalverstümmelung
Expertinnen und Experten tauschten sich im öffentlichen Fachgespräch des Unterausschusses Globale Gesundheit am Montag, 29. Januar 2024, aus. Bundestag, 29.01.2024
Studie:
FGC und Sklavenhandel
Forscherinnen haben die historischen Anfänge von FGM untersucht und Daten aus 28 afrikanischen Ländern mit Daten über Sklaventransporte von 1400 bis 1900 kombiniert. Es stellte sich heraus, dass Frauen, die ethnischen Gruppen angehören, deren Vorfahren entlang der Sklavenhandelsroute am Roten Meer lebten, heute „signifikant“ häufiger von FGM betroffen sind und das sie „eher für die Fortsetzung der Praxis“ sind. Telegraph, Studie. 11.09.2023
Gambia:
Verurteilung für FGM von acht Mädchen
Ein Magistratsgericht in der Central River Region hat drei Frauen zu einer Geldstrafe von 15.000 Dalasis verurteilt (etwa 246 US-Dollar) wegen der Beschneidung von acht Mädchen. Die Kinder waren zwischen 4 Monaten und 1 Jahr alt. Modern Ghana, 29.08.2023
Indien:
Mädchenbeschneidung ist nicht illegal
FGM ist in Indien nicht illegal. Eine Petition 2018 an das Frauenministerium wurde abgewiesen, weil das National Crime Records Bureau über keine offiziellen Daten verfüge, sodass die Regierung keine Entscheidung treffen könne. Die Beschneidung wird in Indien hauptsächlich in der muslimischen Gemeinschaft der Bohra praktiziert. Aaj Tak, 17.06.2023
Gambia:
Periodenarmut und FGM
Schmerzen bei der Menstruation können die Schulbildung, die Arbeit und die volle Teilhabe von Frauen und Mädchen an der Gesellschaft unterbrechen, auch weil sie die Hygieneprodukte nicht erhalten. UNFPA. 23.05.23
Wissenschaftliche Dienste
Sachstand Kostenübernahme von Behandlungen nach weiblicher Genitalverstümmelung
Fachbereich: WD 9: Gesundheit, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Bundestag, 30.09.2020
